Gräfrath aktuell

Unsere aktuelle Sonder-Ausstellung:
Friedrich August de Leuw – Reisen in die Niederlande

Die aktuelle Sonder-Ausstellung im Gräfrath-Museum des Heimatvereins Solingen Gräfrath e.V. zeigt die niederländischen Motive von Friedrich August de Leuw (1817-1888), die sowohl als Zeichnungen als auch in Ölgemälden vorgestellt werden.

Der erstgeborene Sohn des Gräfrather Augenarztes Friedrich Hermann de Leuw studierte Landschaftsmalerei an der Düsseldorfer Akademie von 1838 bis 1843. 

Während seines Studiums war Friedrich August 1839 nachweislich zwei Monate in den Niederlanden auf Motivsuche.

In dieser Zeit hat er ein komplettes Skizzenbuch mit seinen Eindrücken gefüllt. Dieses und ein zweites Skizzenbuch von 1838/39, das die Stadt-Sparkasse Solingen für die Ausstellung ausgeliehen hat, haben viele Bezüge zu den gezeigten Ölgemälden, die dann zwischen 1840 und 1844 von Friedrich August de Leuw in seinem Atelier gemalt wurden.

In der Ausstellung werden diese Bezüge zwischen Skizzenbuch und Ölgemälden besonders gut gezeigt und man bekommt ein Gefühl dafür, wie ein Maler des 19. Jahrhunderts vor der Erfindung der Fotografie gearbeitet hat.

Neben einigen Bildern aus privaten Sammlungen, ist auch ein Gemälde zu sehen, das die Stiftung Sammlung Volmer aus Wuppertal dem Gräfrath-Museum für diese Ausstellung ausgeliehen hat. Allein dieses Bild ist es wert, die Sonder-Ausstellung zu besuchen. In diesem schönen Werk zeigt sich schon die ganze Qualität, die sich auch im späteren Werken von Friedrich August de Leuw offenbart. Ein Bild mit dichter Atmosphäre und voller erzählerischer Qualität – ein frühes Meisterwerk!

Die Ausstellung ist noch bis 20. Dezember 2026 zu sehen. Nach Vereinbarung unter 0173 5149995 und jeden Dienstag von 16 – 17 Uhr gibt es eine Führung, eine Anmeldung dazu ist nicht erforderlich.

Gräfrath-Museum, Klosterhof 4, Solingen Gräfrath.

Bitte den separaten Eingang auf der Rückseite des Deutschen Klingenmuseums benutzen (nicht barrierefrei).

Winter an einem holländischen Hafen, Öl auf Leinwand, 66 × 110 cm, 1842, Stiftung Sammlung Volmer

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